Wer nicht wirbt, der stirbt
Seit über 150 Jahren
1854 von Ernst Litfaß erfunden, ist die Anschlagsäule auch im Zeitalter des Internet nicht totzukriegen. In Deutschland gibt es über 50.000 davon.

Hier ist ein Exemplar aus dem Hause LGB, bearbeitet mit Grünspan von modern options (die mit dem Instan Rust) . Der Plakatentwurf stammt natürlich wieder vom Dirty Old Man der Szene, von Manfred G. aus Augsburg. Bekannt als Gründer und Bürgermeister von Cat Valley, einem sehr ungewöhnlichen Eisenbahnort, angesiedelt in der Neuen Welt.
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http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/b/b8/Litfass.jpg/758px-Litfass.jpg
JZ / Otter 1

Bei diesem Exemplar handelt es sich um ein handgearbeitetes Unikat. Die Werbevorlagen aus den 50ern des letzten Jh. sind von Hand nachgezeichnet und koloriert.

Die Wandschmierereien am roten (!) Stellwerkssockel lauten: "Wir fordern 15% mehr Lohn und die Mitbestimmung für alle Arbeitnehmer !!!" Und links daneben (siehe 1. Foto), unter der am Galgen baumelnen Figur: "Hängt die Kapitalisten"

Thomas
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Plakatwände
Um Wildes Plakiateren an Hauswänden oder Mauern zu vermeiden, stellen manche Städte oder Gemeinden Plakatwände auf. Meist werde sie von Werbefirmen betreut und vermietet.
Bei der Gestatung von Dioaramen und Anlagen erleichtert es dem Betrachter,das Thema zeitlich und geographisch einzuordnen. Zumindest wenn man passende Plakate verwendet.

Wenn es zeitlos oder nur unterhaltend sein soll, verwendet man irgendeinen Kalauer:


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Werbeaufsteller
Ein schönes, kleines Detail sind Werbeaufsteller,die fast immer im Weg herumstehen.
Auf Ausstellungen erregt diese kleine Botschaft immer Heiterkeit.

Die Aufsteler sind vor ein paar Jahren von Winfried Standau für die Kreativmeile aus Polystyrol gefräst worden.
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Wildes Plakatieren
Meist ist es verboten, aber zumindest im Modellbau wird es immer wieder gerne gesehen. Plakate wo sie gesehen werden sollen, oder wo halt auch nicht. Hauswände, Zäune, Bäume...

Das obige Beispiel stammt von Altmeister Ackle aus der Schweiz. Aber auch auf einfachen Zweckbauten oder auf Mülltonnen macht sich Propaganda recht gut. Lockert zumindest ansonsten monotone Flächen auf.

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Werbung auf Fahrzeugen
Schon sehr früh ist man darauf gekommen, Fahrzeuge als Werbeflächen zu verwenden. Wenn der Leser nicht zum Plakat komt, kommt die Werbebotschaft eben zum Kunden.

(Plastikmodell 1: 24 mit Kartonaufbau)
Auch hier lässt die Werbung wieder Rückschlüsse auf die gewählte Zeit zu. Vor 1925 wurde Rama (auch Sanella) mit einem "h" geshrieben um Rahm oder Sahne als Inhalt vorzugaukeln.
Öffentliche Verkehrsmittel werden besonders gerne als Rollende Werbeflächen verwendet.

(Papierbausatz 1 : 20)
Doppelstockbusse haben dabei den Vorteil, sie ragen über das Verkehrsgetümmel heraus.
Brauerei Fuhrwerke oder LKW kann man sich ohne Werbeaufschrift überhaupt nicht vorstellen

(NENG, Holz, Metall, ca. 1 : 20)
Obige Beschriftung wurde vor Zeiten von Scannerei oder PC Druck aus der Verpackung eines Six-Packs gefertigt, wobei ich heute aber Zweifel habe, ob es Beck´s Bier zu Zeiten des Ford LKW schon gegeben hat.
LKW Planen ohne Werbeschriftung sehen oft auch etwas Monoton aus. Einfacher Druck reicht manchmal, Könner drucken auf Transparentfolien und hinterlegen die Schrift farbig.

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Werbung auf Eisenbahnwagen
Grpße Flächen und bewegliche Objekte. Eisenbahnwagen sind gut geeignet, eine Botschaft zu transportieren:

(LGB Toytrain Umbau mit 32mm Achsen, miha-modell / Kaarst)
Sogar Modellbaufirmen mogeln ihre Werbung gerne mal in Züge auf Ausstellungsanlagen. Das ist besonders effektiv, wenn Bilder davon in den Printmedien erscheinen.

Gut für Werbeaufschriften sind Modelle mit glatten Flächen geeignet. Im vorstehend Beispiel wurder der MEG Packwagen von der Lasergang verwendet. Messing Unterbau und Räder stammen von miha-modell / Kaarst.

(Ivy Dale Modell UK, Gießharz / Metall, miha-modell Stahlachsen und Räder, 32mm Spur. )
Beschriftung in Bretterfugen einarbeiten: Fixogumm oder elastischen Montagekleber verwenden, Bretterfugen mit dem Fingernagel nachziehen.
Sehr einfach war die Beschriftung auf dem TUFFI Wagen herzustellen. Es gab eine Zeit, da wurde Trinkmilch in Folienschläuchen angeboten. Die konnte man mit eimem elastischen Kleber aufbringen, mit einem Scalpell und einem Fingernagel in die Bretterfugen einarbeiten. Wer seine Fingernägel abgeknabbert hat, verwendet eine Schraubendreher oder einen leeren Kugelschreiber. Mit Fixativ / Klarlack gegen UV-Licht schützen.
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