Kleine Handdrehscheibe

Die Sache mit der kleinen Drehscheibe ist schnell erklärt und gezeigt (Nachfrage von Martin in seinem Bericht über die amerikanisierte Wilesco-Lucas):

Auf diesem Bild ist sie ganz zu sehen, und auch, wie ihr Rand vorn etwas aus dem kleinen Bw-Modul herausragt (- das nur 75x58cm klein ist). Die Sache war so: Mein Sohn (ein Bastelwertstoffsammler wie ich) hatte diesen flachen Alu-Teller von 21cm Dm von irgendwohwer mitgebracht, ich hatte gleich ein Auge darauf geworfen, und so wanderte er in meine Bastelkiste. Er ist so gepresst, dass er einen ganz flachen horizontalen Rand (3cm) hat und einen ebensolchen Boden - also ideal für eine kleine Drehscheibenmulde (Randhöhe=Muldentiefe 2,5cm). Und jetzt kommt das low tech-big fun-Prinzip: Nicht die Drehbühne ist drehbar, sondern der gesamte Drehscheibenteller! Die Gleisprofile sind einfach auf dem Rand aufgeklebt (fällt kaum auf), die Rollenlagerkästen sind reine Attrapen. Unter dem Teller ist eine gut passende Lagermulde auf dem Modulboden eingebaut. Der komplette Teller lässt sich auch ganz leicht nach oben herausnehmen, wenn´s doch mal zu arg klemmen sollte. Etwas schwer geht die Scheibe schon, wenn eine gewichtigere Lok draufsteht, aber das ist Handarbeit wie früher beim Vorbild. Gedreht wird sie gut greifbar und schön langsam vorn am überstehenden Rand mit den Fingern. Macht Spass, ruckt ein bisschen... Man kann sich dazu vorstellen, wie der Heizer z.B. hinten links und der Lokführer vorn rechts an der Lok diese von Hand schrittweise herumgeschoben haben. - Das Bühnengleis ist 19cm lang. Die Stromversorgung erfolgt genauso einfach unter dem Modul per Steckverbindung mit der Stromführung des Anschlussgleises. Das Bühnengleiskabel ist genau im Drehpunkt nach unten unter das Modul geführt. - Mit der Fahrtrichtungsstellung musste man allerdings trotzdem gut aufpassen, wenn die Lok auf der Scheibe in Richtung eines  der beiden Bw-Gleise gedreht stand, denn die Modulkante war etwa 160cm über dem Zimmerboden. Einmal ist mir - ich stand unachtsam nicht direkt davor - die linke Lok Nr. 5 nach vorn abgestürzt - aber sie hat´s, o Wunder, fast unbeschadet überstanden.

Die zwei folgenden Bilder von meiner alten Regalbahn verdeutlichen die Situation und auch die Höhe der Anlage. Auf dem Foto stören die vielen Kabel und Klemmstrahler vor der Anlage natürlich - vor Ort kaum, denn man schaut dahin (mit begrenztem Ausschnitt), wo man hinschauen will. Die Heizungsrohre jedenfalls boten die beste und einfachste Montagemöglichkeit für die Beleuchtung.

160 cm üZB  160cm üZB  Auf dem unteren Bild sieht man ganz rechts die Zimmertür, vor der die herausnehmbare Querungsbrücke zum gegenüberliegenden Anlagenteil hier gerade mal nicht eingesetzt ist ...  Wer den weiteren Verlauf der Regalbahn verfolgen möchte, kann hier schauen:

http://www.buntbahn.de/fotos/showgallery.php?cat=7803&ppuser=1800