Wir schreiben 1945...

...und der Befehlshaber der II. französischen Brigade, will nach den Kriegsjahren endlich mal wieder Modelleisenbahn spielen. Als Siegermacht darf man Prioritäten setzen und anordnen das eine Spielbahn her muß.

Der Transport ist Dank PS starker Zugmaschinen kein Problem und so nahm die Sache ihren Selbstlauf ein...

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Mit einem geborgten Culemeyer und einer Stange, die so lang ist wie der Transport hoch, ging es dann hurtig durch die Altstadt.

 

 

Die Fotos stammen aus der Eisenbahnstiftung (http://www.eisenbahnstiftung.de/) und zeigen erneut, das es in Sachen Eisenbahn durchaus ungewöhnlich zugehen kann.

Fiktion:

Ein britischer Sherman, der quer über die Töffelholmer Gleise einen Tieflader mit einem Schnapskesselwagen zieht.

Die Agenda lautet: ...die Station die rollt er an, der Panzer mit dem Klaren dran. Die Kette rasselt laut und dröge, auf das der Köm dann schmecken möge....

 

M.O.

Tommi Kocher

 

Töffelholm ist, soweit ich mich erinnere, im September 1929 angesiedelt. Da waren Sherman-Panzer noch nicht erfunden.

Interessante Bilder. Deutsche Trümmerlandschaften werden auf deutschen Modellbahnen allerdings selten gezeigt. Selbst das T-32 Panzer Kriegerdenkmal auf der Schkeuditzer Anlage ist innerhalb des Vereins umstritten.

Oberförster und Schwarzwaldmädel sind populärer.

 

JZ / Otter 1

 

Ermittlungen

Originaltext eines Bildes:

Für die Abwicklung des Inselbetriebes zwischen Völklingen-Heidstock und Heusweiler hatte man 91 1819 vom Bw Saarbrücken Hbf (Jung 1906, Fabrik-Nr. 950) auserkoren, die mit einem Culemeyer-Straßenroller vom Bahnhof Völklingen zum Bahnhof Völklingen-Heidstock transportiert werden musste. Da die preußische T 9.3 mit einem „Lebendgewicht“ von ca. 57 t als Schwertransport galt, bedurfte es für die Bespannung des Culemeyer-Straßenrollers mit der darauf befindlichenDampflokomotive freilich einerentsprechend schweren Straßen-Zugmaschine (z.B. von Kaelble oder Faun), zumal es auf dem Weg dorthin auch einige leichtereSteigungen zu bewältigen galt. Da eine solche Zugmaschine jedoch offensichtlich nicht zur Verfügung stand, entschloss sich die französische Militärverwaltung – auf derenBefehl der Lokomotivtransport erfolgte – einen amerikanischen Kampfpanzer vom Typ M3 Lee/Grant (englische Version) zuverwenden, den auch die neuaufgestellte französische Armee seit 1944 einsetzte. (21.04.1946) Foto: Slg. Eisenbahnstiftung

Hier findet man noch mehr zu dieser speziellen Lok:

http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/lokdaten15/lokdet155530.shtml

 

Zum T 34 ist interessant, das ein Ami dessen Hauptkonstrukteur war, jedenfalls von Hauptkomponenten:

http://de.wikipedia.org/wiki/John_Walter_Christie

 

Der T 34 hatte eine Bugpanzerung von fast 7 cm !!! Bei einer Übung habe ich die neueren T 34 Dinger fahren sehen. Hätte ich damals die in Angriffsformation auf ''meinen'' Schützengraben zurollen sehen, wäre ich ausgebüxt....wenn es gegangen wäre....