Ochsford oder Oxford ?
Ochsford oder Oxford ?
In letzterem kann man studieren wie man sein Zugtier einfängt, wenn der Ochs...ford ist. Sozusagen ausgerissen. Damit das nie passiert, sollte man seine Zugtiere immer gut anbändeln.
Für Modellbauer ein Klacks diese Realität nachzubilden. Tiere die potentielle Gespanntiere wären, gibt es genug: Gänse, Affen, Pferde uuund Ochsen.
In manchen Ländern werden die Ochsenjungen Boyeros genannt. Nicht zu verwechseln mit Wagenführern, den Carreteros. Die können was aufladen. Erstere lassen das Beutestück eher hinter sich herziehen. Also eine glaubhafte Figur geschnappt und zum Ochsenjungen erkoren....

Natürlich braucht der junge Chauffeur auch ein Antriebsmittel. Hier der Ochse einer namhaften Figurenmanufaktur. Stämmig-praktisch-gut.

In vielen Büchern über die Holzfällerarbeit mit Gespannen ( Lesetip: Troza's von B. Traven, auch Red Marut), werden die unsäglichen Mühen, über verschlammte Urwaldtrassen Baumstämme zu befördern, packend beschrieben. Die Zugtiere sind meist paarweise über Holzbalken am Kopf verbunden und verbringen so den ganzen Tag, inmitten von Insektenschwärmen bei der schweren Arbeit.
Ich wählte die Variante Kumt. Im Prinzip das Widerristjoch. Wer mehr dazu erfahren oder noch interessantere Objekte modellieren will, sollte in den Suchmaschinen Begriffe wie: Ochsengespann oder Geschirr für Zugtiere eingeben.
Holzteile lassen sich gut an den Ristumfang des Ochsen anpassen und mit Draht zu einem halsumfassenden Reif schließen.



Irgendwelche Modellketten hat der Modellbauer immer rumliegen und so kann man sie dann verwenden. Angeschlagen werden sie mit Bolzen an den Baumstämmen. Raffinierter erscheint die Selbstfertigung von hakenähnlichen Einschlagteilen, die mit der Rückseite der Einschlagaxt auch wieder vom Personal gezogen werden können.
Ich hab mal das Gespann auf der Südamerika Karte, auf die Hochebene des Mato Grosso gestellt, um dem Foto das richtige Flair zu geben.

Viel Spaß beim nach und besser machen, wünscht das Team der Kreativmeile......