SSRC, eine Bahn im Maßstab 1:13

Einleitung

Wer gerne mit dem Hobby experimentiert und neue Wege einschlägt, entdeckt mitunter auch an sich selbst ganz neue Seiten. Ich hätte zum Beispiel nie gedacht, nach Jahren der 1:22,5/ 1:20 Bastelei und anderen dehnfähigen Maßstabsbegriffen, einmal dem englischen Trend, sagen wir lieber, der dort sehr etablierten Baugröße nachzuhängen.

Ein Figurenset aus einem Spielzeugmarkt lies mich näher an die Regale treten und der Funke des endgültigen Entschlußes sprang über. Die neue Außenanlage sollte eine 2 Fuß Bahn, hier in Deutschland wäre das eher die 600 mm Spurbreite, sein.  Im Maßstab 1:13, in dem die Figuren ungefähr 16 cm groß sein sollten, läge also mein zukünftiges Interessengebiet.

Nach Jahren der am Boden Rumkriecherei, sollte die neue Gartenbahn etwas hochgelegt sein damit man näher am Geschehen ist und beim Hantieren leichteren Zugriff bekommt.


Das Thema der Freilandanlage ist schnell erklärt:

Als Stonehenge in der Jungsteinzeit im Süden des heutigen England gebaut wurde, besaß man schon eine Feldbahn um die Steine ( Dolmen) an Ort und Stelle zu bewegen.

Stonehenge bedeutet übrigens hängende Steine. Die stehenden und liegenden Megalithe werden in Positionssteine, Tragsteine, Opfersteine oder auch Fersensteine unterteilt. Umfangreiches Wissen ist auch über das Internet zu finden. Was man nicht findet, sind die nachfolgenden Inhalte der Seiten dieses Buches der Kreativmeile. Das Pentagon und Herr Däniken wären überrascht, ob der Erkenntnisse die ich zusammengetragen habe.

Würde man in Stonehenge nur richtig suchen, entdeckte man bestimmt noch ein paar versteinerte Schwellen im Boden....

 

Was bedeutet nun SSRC ?  Ganz einfach:         

                     Stonehenge Stone Produktion          

                   Railway Company


Eine Gesellschaft zur Herstellung von Steinen mit unterstützender Feldbahn. Erschaffen, damit Stonehenge erschaffen werden kann. So einfach ist das manchmal.

Am ehemaligen Platz meiner 18x2 m großen ehemaligen Gartenbahn wurde ein Areal erschaffen, an dessen Platz einmal die SSRC auferstehen wird. Große Findlinge, teils mit Einzelgewicht bis zu 80 Kilogramm, umrahmen das hochgebaute Anlagenlayout. Auf diesem ''Podest'' wird dann die Bahn fahren und größtenteils mit Natursteinen ( verständlicherweise ) dekoriert werden.

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Der Gleisplan dieser Anlage soll einfachster Form sein. Da ich noch eine Innenanlage betreibe und noch allerlei Bauprojekte vorhabe, soll die Pflege und Instandhaltung der SSRC nicht an vorderster Front stehen. Nicht das ich sie vernachlässigen will, aber Bewuchs ist z.B. nicht eingeplant , dito umfangreiche, pflegebedürftige Gleisanlagen.

Der nachfolgende Gleisplan zeigt die profane ''8'' als Grundidee. Nicht anspruchsvoll, aber mit den gezeigten Weichen doch ein umfangreiches Angebot an Rangiermöglichkeiten.

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Der Gleisabschnitt mit den durch Pfeile gekennzeichneten Fahrmöglichkeiten ist der Teil in dem sich eine Kehrschleife mit ihrem Schaltungsproblem versteckt. Links ist ein Fahren in beiden Richtungen möglich ( <----> ) und rechts (  I---> ) geht es nur noch in eine Richtung nämlich zum Zugschuppen/Trainshed. Das klingt betriebshemmend ist es aber nicht.

Jetzt die Abschaltmöglichkeiten der Anlage. Man erkennt somit das ich erzkonservativer Analogfahrer bin und halte damit letztendlich auch die Baukosten für die Fahrzeuge geringer.

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Die kleine Anlage wird durch den Einsatz eines Schienstromversorgten und eines kombinierten Schienstrom/Akku betriebenen Fahrzeuges und durch die abschaltbaren Abschnitte im Betriebsaufwand an eine Anlage mittleren Ausmaßes heranreichen. Die Fahrten aus dem Zugschuppen heraus werden immer über die zwei folgenden Weichen nach rechts ''rüber'' führen. Ausnahmen in dieser Betriebsweise bildet natürlich das kombinierte Railcar, was im Fernsteuerbetrieb mit Akku natürlich unabhängig von der Schaltung der Gleisanlage ist. Rückfallweichen sollen mir den Verdrahtungsaufwand weiter minimieren. Wo ich bei meiner alten Freilandbahn exorbitant technische Mittel einsetzte um den Ablauf zu ''automatisieren'', will ich hier das Gegenteil erreichen.

Minimierung mit dem Ziel sich auf das Wesentliche zu beschränken....


Vor einiger Zeit hatte ich nun ein Actionfigurenset erworben, welches ich nicht unbedingt als Spielzeug einordnen würde. Eher als ADHS Pausenfüller. Das muß aber jeder selber wissen was er seinen Kindern antut. Ich tat mir also die Figuren an und war überrascht für sowenig Geld gleich 4 Stück zu bekommen. Vielleicht war der Sonderangebotspreis von 20 Euro auch wieder nur ein Nachweis für die Nachfrage und den Stellenwert diese Spielzeuges für europäische Kids.

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Meine Entscheidung war also parallel zu den Figuren, auch in Hinsicht auf den zukünftigen Maßstab der SSRC gekommen. Das Hobby entwickelt sich eben manchmal über seltsame Wege. Zu Hause angekommen wurde natürlich der Inhalt der Packung entrissen und herumspekuliert. Wie bekleidet man die maslulinen Herrschaften ? Welche Funktionen sollen sie ausführen oder zu welchem Zweck aufgestellt werden ? Ich disponierte nach Rangfolge. Der Lokführer war schnell gewählt aber zuerst mal einige Größenvergleiche, denn hierzulande ist dieser Baumaßstab, wie schon geschrieben, noch nicht so populär.

Die Größe der Figuren sollte also ca 6 inches/16 cm betragen, wobei man da nicht zu pingelig sein sollte. Menschen in 1:1 unterscheiden sich ja auch in ihrem Habitus.

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Mit einer landläufig bekannten Lokomotive ergibt sich dann folgendes Bild:

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Nachdem das Führerhaus der B gekuppelten Lok entfernt war, sah ich was auf mich zukam:

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Die Proportionen waren doch im Vergleich zu vorhergegangenen Bauausführungen etwas anders. Aber zugleich verlockend. Modellbauer denen ich die ersten Baufortschritte gezeigt habe gaben mir Recht.  Diese Baugröße hat durchaus ihren Reiz.

Hier als nächstens die Figurine auf die meine Wahl gefallen war in Hinsicht auf ihre Verwendung. Der Engineer/Lokführer. Ich mußte mich schon etwas festlegen, weil der bewegliche Status der Gliedmaßen der Wrestlingmachos aufgehoben werden würde. Letzten Endes soll jeder SSRC Mitarbeiter an etwas arbeiten oder zumindest eine Handlung anzeigen.

Der Lokführer soll natürlich eine sitzende Position einnehmen und somit wurde ihm mit dem Dremel etwas Bewegungsfreiheit im Hüftbereich verschafft.

Hier nun der drollige Grimassenzieher:

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Nun fielen natürlich viele Bauphasen an unterschiedlichen Objekten zugleich an. Mein Ehrgeiz und die Sucht nach mehr Equipement war geweckt. Mir fiel ein Holzfäßchen enormer Größe in die Hände, der Auslöser für den Bau eines obligatorischen Wasserwagen's ( Stonehenge lag damals noch in einer subtropischen Vegetationszone, also war Wasser knapp....), die erste (?) Maschine der SSRC wollte angegangen werden und die Figuren mußten Schritt für Schritt  vervollständigt werden.

Um mit der ''neuen'' Baugröße besser zurecht zu kommen ( man merkt schnell das man bei Details immer wieder in kleinere Baugrößen zurückfällt) spritzlackierte ich z.B. die Lokomotive immer grau zwischen den Baufortschritten. Diese neutrale Lackierung ebnet das Bild für mein Auge und neutralisiert für die nächsten zu schaffenden Einzelteile.

Die nächsten 2 Fotos der SSRC Lok setze ich gleich hintereinander, um für den Leser den Unterschied sofort ins Bild zu setzen:

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Betrachter werden sofort sehen was ich oben mit dem Neutralisieren meinte. Die erste Variante des original, kurzen Schlotes erscheint für die Baugröße ( ein Danebenstellen von Figuren hilft immer wieder auf den richtigen Weg...) zu gedrungen. Beim zweiten und weiteren Bildern der Maschine, wird man die frappierende Wirkung eines hohen Rauchkammerabzuges sehen.

Dieselbe Erkenntnis beim Einstieg in diese Baugröße bekommt man beim Anfertigen eines neuen Führerhauses. Hier muß man sehen, zwischen den Figuren und dem vorhandenen Rollmaterial zu ''vermitteln''. Etwas Augenmaß und Hineindenken in die Sache verhindert abstruse Konstruktionen. Auftritte und Leitern müssen eben da sein wo das Personal die Füße hinstellt und alles muß auch greifbar und erreichbar sein. Ein negatives, häufiges Beispiel sind bei manchen amerikanischen Waldbahnlokomotivmodellen, die zumeist an unmögliche Stellen gehängten Ketten. Bedenkt man einmal welch Gewicht großformatige Ketten haben, kommt die Frage auf, wer solch Gewichte aufs Führerhausdach gelegt oder um den Kamin der L

ok gewickelt haben soll....

Gut. Ich begann also mit dem Stellen der ersten Rahmenstützen der Engineerkabine. Die Grundfläche des Führerhausbodens hatte ich vorher vergrößert und an den Eckpunkten wurden Bohrungen angebracht, um diese Maschine auch einmal am Führerhaus greifen zu können. Wer hat schon gerne das Gehäuse in der Hand.

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Immer wieder mußte dabei die Sitzhöhe der Figur und der ''Greifradius'' beachtet werden. Selbst einfache Lokkonstruktionen wurden ja von den Entwicklern irgendwie durchdacht und logisch verwirklicht. Auf einer der nächsten Seiten iwrd in Zeitraffer der bau dieser kleinen Lokomotive erleäutert.

Logisch erschien mir, wie schon weiter oben beschrieben, der Bau eines Wasserwagens. Erste Zusammenstellungen von Rollmaterial gaben zwischendurch immer mal wieder eine Vorausschau, wie ganze Zugkompositionen wirken würden.

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Das Faß auf dem Wagen schob ich auf dem Wagenrahmen hin und her.Wo müßte es bei der enormen Wassermenge, unter Beachtung der Statik und Belastbarkeit des Wagens stehen/liegen ? Wie müßte die Befestigung aussehen ?Sollen Armaturen an das Faß und von wo aus sollen sie bedient werden ?

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Die Auflagerung auf dem Wagenrahmen sollte einigermaßen authentisch und andererseits etwas rustikal wirken. Die nächsten 2 Bilder zeigen den Wasserwagen im fortgeschrittenem Zustand. Der eine bärenstarke Mitarbeiter wurde des Unterleibes beraubt und für Inspektionsgänge angepaßt.

Die kreuzweise Befestigung des Ladegutes wurde nach Stonehenge,von späteren Bahnen einfach übernommen..........

gtfr

nbv

Ein funktionsfähiges Sahnehäubchen des ersten Wagens der SSRC ist die fernbedienbare Klappe der Wassereinlauföffnung. Ein aus Messing gebogener Bügel, ein altes Zahnrad aus einer Uhr und eine Kette bildeten den Grundstock für diese kleine Bastelei.

gfr

Somit ist schon mal nachvollziehbar wie man die Klappe aufreissen sollte...

Mit etwas Pulverpigmenten und Rostfarbe kann man dann die Sache etwas verlottert darstellen.

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Schlendern wir mal wieder ins Reich der Firgurengestalter. Die Frage die sich mir aufwarf war, wie kann ich unkompliziert die Schnürstiefel und Gelenke der Wrestler ''verkleiden'' und Kleidung nachbilden ?

An alten Kunststoffteilen erprobte ich die Verwendung eines Montageklebers aus der Kartusche. Jeder kennt die Auspresspistolen dazu und mir fiel ein wasserlöslicher Kartuschenkleber in die Hände. Die wasserlösliche Konsistenz ( jedenfalls bis zur Aushärtung ), schafft die Möglichkeit mit einem angefeuchteten Pinsel während der Spachteleien nachzuarbeiten. Lösemittelhaltige Montagekleber neigen zum Schmieren wenn man sie beim Aushärteprozess ''stört''. Die Kartusche wurde in die etwas geöffneten Backen eines Schraubstockes gelegt um eine sichere Auflage beim Pressen und Auftragen auf die Figuren zu haben.

Partien die nicht benetzt werden sollten, wurden einfach mit Malerkrepp abgeklebt. Beim Abziehen des Bandes hat man dann schön wulstige Ränder ( Hosenbund !) an den Übergängen die man egalisieren oder lassen kann.  Aufgesetzte Taschen und Details werde ich mit demselben Kleber modellieren.

gtfr

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Zur Zeit sind sie in der Farbenabteilung. Da gibt es einiges zu tun, denn nur Farbe auftünchen gibt kein nachvollziehbares Erscheinungsbild. Die Hose des Lokführers wurde also nach dem Lackieren mit matter Farbe fast endgetrocknet und kurz vor Schluß, Kalk aus dem Baumarktsack darüber geschüttet. Das saugt Farbe auf, stumpft ab und verwittert die Arbeitshose gleichzeitig.

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Der andere ''Typ'' sollte etwas ''urwüchsiges'' bekommen. Naturell und folkloristisch angehaucht. Er bekam ein Stück eines Scheuerlappens. Loch für das Köpfchen hinein und mit Faden zugebunden. Wie eine Roullade.Dann mit altem, schon benutztem ( aus dem Pinselauswaschbehälter)  Farbenverdünner das Gewand eingespritzt und es ist Jahre älter.

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Ob das die endgültige Version der Arbeitsschutzbekleidung meiner Stonehenge Mitarbeiter bleibt werden wir sehen. Alles ist ja der ständigen Veränderung unterworfen. Auf den nächsten Seiten dieses Buches werden wir sehen, welch Werdegänge die Evolution für meine SSRC Mitarbeiter bereithält.

An der ersten Lokomotive der SSRC wurde so nebenbei auch weiter getüftelt. Über dem Gebälk des Führerstandes sollte ein marodes Bretterdach dem Regen mehr oder minder Einhalt gebieten. Eher minder. Gehen wir der Reihe nach:

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Die rohe Balkenkonstruktion war ja schon weiter oben gezeigt. Im Bau weitergehend wurde die Sache mit Brettern belegt. Leider fiel nach kurzer Betriebszeit der Maschine ein Mini Megalith vom Berg und setzte dem Dach ordentlich zu:

gfr

Solch ''Betriebsunfälle'' gehören meines Erachtens einfach zu dem Äußeren einer arg geplagten Feldbahnlok.

Übrigens wird der Maßstab 1:3 in verschiedenen Versionen verwendet. In 1:13 wird nach NMRA Norm

in M: Spurweite Modell:106 mm: Normalspur

in Mn2: Spurweite Modell 45 mm: Schmalspur:610 mm also 2 Fuß Bahnen,

und ohne NMRA Vorgabe im Maßstab 1:13,7:

 in 7/8'': Spurweite Modell: 45 mm: Industrie und Feldbahnen unterteilt.

Das Rollmaterial der SSRC läßt sich also ohne weiteres eingliedern und glaubhaft darstellen. Dargestellt hatte ich weiter oben schon die Lok auf einem Tortendrehteller, der ein Fotografieren von allen Seiten in allen Ansichten möglich macht. Hier die Maschine von nah, hinten und links:

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Noch ist sie ohne Betriebsstoffe, also Brennstoffvorräte. Es sollte keine holzgefeuerte oder kohlebetriebene Maschine werden. Bevor also der Oil Tank alles verdeckt, nochmal die Verbretterung der Rückseite des Führerstandes.

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Als kleine Zwischenetappe hatte ich mal zusammengestellt was zusammengehört. Der mit dem Mantel stößt mit dem grimmigen Engineer auf gute Zusammenarbeit an. Rechts erkennt man die alte Blechbüchse vom Trödelmarkt, die mit 2 Gardinenstangenhalterungen aus Messingblech hinten befestigt wurde. Hier werden noch verdrillte Drähte oder so andere provisorische Dinge für perfekte Halterung sorgen....so wie an vielen anderen Dingen noch weitergearbeitet werden muß.

klju

Am unten erkennbaren Loch im Öltank wird die Versorgungsleitung zum Brennraum der Lokomotive beginnen.

kolu

Die Frontlaterne der Lokomotive erscheint noch zu uniform als Industrieprodukt. Da muß etwas größeres her mit Dominanz an der Front. Die Sitzbank des Lokführers muß auch schnell her sonst wird der mir noch grimmiger.....

 

Ende der Einleitung zum Buch: SSRC eine Bahn im Maßstab 1:13.  Blättern sie bitte weiter virtuell auf den nächsten Seiten und bleiben sie am Ball für Fortsetzungen...

 

 


Der endgültige Gleisplan ab April 2011

Es ist etwas Zeit vergangen und durch Neuerwerb von Gleis und Weichenmaterial bieten sich Möglichkeiten der sinnvollen Erweiterung der Anlage.

Der Zugschuppen war durch falsche bauphysikalische Ansätze und durch den letzten strengen Winter aus den Angeln gehoben worden. Hier lockte der Neubau zur zweigleisigen  Abstellvariante.

Dann könnte man ein Gleis besetzen und das andere zum Fahrzeuge wenden ( innerhalb der versteckten Kehrschleife ) vorsehen.

Ein weiteres Abstellgleis an der vorderen Anlagenkante, bietet weiterhin Gelegenheit für das sichtbare Abstellen von Rollmaterial.

Der scharz/weiß markierte Gleisabschnitt zeigt in diesem Plan den Kehrschleifenabschnitt.

Plan SSRC

Als erstes wurde der ( oben im Plan weiß/schwarz gekennzeichnete ) Kehrschleifenabschnitt herausgenommen und die 1,20 Profile neu zurechtgebogen. Rohe Gewalt und ein Knie reichen völlig aus dazu. Professionelle Gleisbiegegeräte würden den Charme meiner Anlage verfälschen.....

 

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Am Ende diese Gleisabschnittes wurde wieder der zweiteilige analoge Kehrschleifensatz eingefügt. Im nächsten Bild erkennt man das lose verlegte neue Abstellgleis am vorderen Rand der Anlage. Nach einiger hin und her Biegerei, stellte sich so langsam der gefügige Eindruck eines maroden Schmalspurgleises heraus.

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Die nächste Draufsicht aus Richtung Zugschuppen zeigt wohin ich wollte. Hier war auch schon wieder der ungesiebte Bachkies als Schotterbett und Steinbruchgrund aufgebracht. Dabei verschwanden auch wieder die getunten Kehrschleifenmodulgleise unter diesem Deckmaterial. Der folgende Link erläutert den Umbau derselben:

http://www.lasergang-shop.de/kreativmeile/node/1183

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Während des Umbaues führte ich ( soweit schaltungstechnisch gerade möglich ) Experimentalfahrten durch, ob die doch recht großen Fahrzeuge nirgendwo anstoßen oder sich bei der Abstellung behindern. Dies erwies sich als recht nötig, da sich der ''Rest'' der Gleisanlage geringfügig mit verschob.

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Dieser kurze Abriß über den Umbau der Steinbruchbahn soll genügen.

 

Ende dieser Seite.

Ein Auto ohne Lenkrad

Ich freue mich werte Leser in der Kreativmeile, euch hier ein neues Projekt für die Stonehenge Stoneproduktion Railway Company vorstellen zu können. Wenn ich schon tief in die Fantasiekiste greife und behaupte das die Steine von Stonehenge nur mit einer Kleinbahn transportiert werden konnten , dann behaupte ich auch gleich noch das es dort das erste Schienenauto gab.

Spaß beiseite, Ernst kommt.

Mir schwebte auch für diese Baugröße ein Gefährt in der subtilen Mischung zwischen Kraftfahrzeug und Schienenfahrzeug vor.

Bedingung für ein Eigenbaumodell was fahren soll, ist logischerweise ein Antriebsteil und ein Rahmen. Ersteres ergab sich aus einer 2 achsigen Gartenbahnlok und letzteres aus einem länglichen Stück Aluminium. Wie es später mal aussehen sollte, lag wie immer bei meinen Projekten im Dunkeln, nach der Devise:

                                          Kommt Zeit kommt Rat !

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Mittels Kombination von Metall und Holz sowie Kunststoff, sollte ein Unikat für meine Steinbruchbahn entstehen. Die ersten Konstruktionen zeigten was das Modell von mir forderte. Der geniale Mindestradius R 1 für handelsübliche Gartenbahngleise sollte befahrbar sein. Bauhöhe mußte kompatibel mit dem SSRC Zugschuppen sein und die Breite trotz des Überhanges nirgendwo auf der Außenanlage anecken. Also gab ich mir Maximalmaße vor, die unbedingt eingehalten werden sollten.

Als erstes begann das Verschrauben von ersten Rahmenteilen aus Holz mit der Aluminium Grundplatte.

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Zwischendurch erprobte ich ständig Positionen des vorderen Laufdrehgestells. In erster Linie sollte das Fahrzeug ein harmonisches Äußeres erhalten und gleichrangig wichtig war natürlich das Fahrverhalten. Man stellt schnell fest das viel Gewicht auf dem hinteren Teil ungünstig für den Schwerpunkt im vorderen Teil des Gefährtes ist. Jedes im hinteren Teil zugerüstete Teil veränderte sofort das Entgleisungsverhalten im vorderen Teil. Im Bild unten das Vorlaufgestell von unten....

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Um immer bei den gewünschten Proportionen zu bleiben wurde das ''Auto'' immer wieder mit einer passenden Figur bestückt. Die beste Methode um ein gefälliges Modell zu bauen.

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Eine recht mächtige hintere Pufferbohle wurde am Antriebsblock befestigt und erhielt so große statische Festigkeit. So große Modelle wollen später nicht gleich in alle Teile zerfallen wenn sie mal hart rangenommen werden.Zugleich soll das Auto auch mal gelegentlich angehängte Loren ziehen und das braucht eine stabile Basis für die Kupplung.

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Hierbei war zu beachten das die Bohle auch später unter der aufgebauten ''Kabine'' wegtauchen kann und nicht den Antriebsblock an der Bewegung hindert. Die Mindestbreite des Fahrzeuges für die Außenanlage, war hier durch die Breite der Bohle vorgegeben und der spätere Überbau mußte sich auch an diese Maße halten. Immer wieder platzierte ich Figuren am und im Fahrzeug um ein stimmiges Äußeres zu erhalten.

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Die am Aluminiumbasisteil angeklebten und zusätzlich geschraubten Grundteile des Kabinenrahmens waren ausreichend aushärtet und es konnte an den Aufbau der Kabine gehen. Im ersten Moment bekommt man Zweifel ob alles so groß ausfallen muß, aber daneben gestellte Figuren zeigen das der Maßstab 1:13 das ist was er ist, groß !!!

Alle Holzteile werden verklebt und zusätzlich genagelt. Die Nägel sitzen immer so das später die Zugkraft um 90 Grad versetzt auf die Nägel wirkt, wenn man das Modell anhebt und transportiert.

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Ab hier sollte man dann schon genauere Vorstellungen haben wie das Fahrzeug später bedient, transportiert und repariert werden soll. Eingriffe in vorhandene Technik dürfen zwar kniffelig aber nicht unmöglich sein.

Warum ich das so betone ? Das werdet ihr auf dem nächsten Foto sehen:

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Das SSRC Railcar sollte ein ''Zwitter'' werden. Funkferngesteuert und alternativ über den Schienenstrom versorgbar. Einstenteils war das die Herausforderung für mich und andererseits ein nützlicher Spaß für Kunststoffgleise oder Außenanlagen ohne Stromversorgung. Ebenso halte ich mir damit für die SSRC Anlage die Option des unabhängigen Zweizugbetriebes offen.

Der ganze Anschluß ist mit wenigen Worten erklärt:

2 Kabel des Motors des Antriebsblockes laufen in die Kabine an einen Umschalter zu dessen mittigen ''Abgreiflötösen''. Von ihnen kommt also entweder Akku oder Schienenstrom zum Motor.

Nochmal 2 Kabel laufen von den Stromabnehmerteilen des Antriebsblockes auch hinauf in die Kabine zum Umschalter. Hier kommt der Schienenstrom an und kann zum Motor zu oder abgeschalten werden.

Von der Lötplatine ( also deren Ausgangskabel für Motorsteuerung, also die die mal an den Motor eines Spielzeuges angeschlossen waren ) der RC/Funkfernsteuerung verlaufen wieder 2 hin zum Umschalter der den Strom auswählt der verwendet werden soll.

Ein so leichter Bau, das es mich wundern würde, wenn es es keiner wenigstens mal versuchen würde. Hier mal die Baugruppen in ihrer optimalsten ( Kabellänge und Platzbedarf beachten ) Lage im Railcar:

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Man kann hier nicht so gut erkennen was ich mit der Beschriftung meine, aber ich denke etwas Intuition sollte jeder Bastler selbst besitzen.

Die ersten Testläufe verliefen von Anfang an zufriedenstellend und mit der Ladung eines Hochleistungsakkus kommt man eine Weile hin. Das zinkfarbene Blechteil ist die mechanische Konstruktion eines CD Spielers und zwar das Teil was den Laser unter der CD hin und her schiebt. Zu diesem Teil werde ich später noch mehr zu erzählen haben...

Vorgesehen ist auch eine Beleuchtung des Cars, die einige Zeilen später erwähnt werden wird.

Mittlerweile hatte ich mit Schubladenknöpfen aus dem Baumarkt experimentiert um für diese Baugröße Link & Pin Kupplungen selbst herzustellen. Es gibt da sehr viele verschieden geformte Aluminium Knöpfe für die man sich mit etwas Fantasie die spätere Verwendung vorstellen kann.

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Ich denke von den Proportionen her kann man sie so lassen und die Funktionalität wurde auch schon zufriedenstellend erprobt. Es stellte sich bei den gelegentlichen Fahrtest's heraus, das der Einbau verschiedener RC Teile natürlicherweise wieder die Schwerpunkte des Modells verändert hatte. Ein eingeschraubtes Zusatzgewicht sollte die Linkslastigkeit des Modells zugunsten der anderen Seite ausgleichen. Hier im Bild rechts unten in der Kabine zu sehen.

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Dies wiederum wirkte sich auf das vordere Laufdrehgestell aus, so das ich mit großen Unterlegscheiben aus der Werftbranche nachhelfen mußte.

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Die Lastverteilung in großen Modellbaumaßsstäben ist eben ein ständiger Hase und Igel Wettstreit. Da alle Funkteile funktionierten, konnte ich mich langsam aber sicher an die Beplankung des Kabinenaufbaues wagen. Die nächsten 2 Fotos zeigen wohin die Reise geht.

Seitliche Öffnungen müssen auch hier wieder beizeiten für die Wartung des Modells eingeplant werden. Die Planken bestehen aus Teilen eines Echtholzrollos aus dem Asia Markt. Nirgendwo sonst erhält der Bastler soviele Brettchen für dieses Preis Leistungs Verhältnis.

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Hier wird von vornherein wieder der Habitus eines SSRC Fahrzeuges zu veranschlagen sein. Etwas marode. Etwas verwittert. Eben Kleinbahnzustände.

Gehen wir mit Schmackes voran zum Mechanismus und der Fahrererfigur. Der erwähnte CD Spieler Mechanismus ist vom Hersteller aus mit Rutschkupplung an beiden Endstellungen des Laserlesekopfes ausgestattet. Da später keine Endstellung des Antriebes im geschlossenen Gefährt zu sehen ist, kommt mir dieser motorschonende Umstand zu gute.

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Ich denke das Bild sagt mehr als Worte. Ich hatte ja schon aus den mit der Post gekommenen Wrestlern einen herausgesucht, der mir als Fahrer geeignet erschien. Hier mal kurz die zwei Kandidaten für: Germany's next Railcar Driver !

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Der rechte sollte es also werden. Leider sind die Wrestler Figuren zwar mit allen Raffinessen ausgestattet was die Beweglichkeit betrifft, aber gerade die Sitzposition machte mir Kopfzerbrechen. Die Oberschenkel der Hünen ließen sich nie so arrangieren, das die Figuren eine normale Sitzposition einnehmen konnten. Also die Variante die ich schon mit Mister Barnaby, dem Engineer der Queen, vollzogen hatte. Wegfräsen was stört. Plastische Chirurgie in 1:13. Letzten Endes werden ja sowieso alle Figuren noch gespachtelt, was die Frässtellen dann unter der Pampe verschwinden läßt. Also hier und da etwas weg und der Fahrer paßte auf die stylische Lederbank, die ich inzwischen kreiert hatte.

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Beim zweiten Bild kann man schon erkennen wohin der Hase läuft oder auch der Draht sich hin dreht. Der Kopf der Figur wurde abgeklipst und ein Gewindestück eingeklebt, an welcher die Stellstange befestigt wird die aus dem Körper kommt.

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Auch hier zeigen die Bilder wieder, welch Werdegang für die Drehbewegung des Kopfes ausschlaggebend ist. Nun konnte ich erste Anpassungen zwischen Kopfstellung/Stellstangenposition/Winkelhebel und Position des CD Spielerantriebes testen. Alles mußte natürlich mit dem Chassis des Schienenautos harmonieren.

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Ganz findige werden erkannt haben das ich für solche Spielereien Fahrräder auseinandernehme, besser gesagt, deren Räder. Die Speichennippel ( die in der Felge sitzen und die Speiche spannen) haben feine Gewinde und die Fahrradspeichen erscheinen subtil aber hervorragend geeignet, um sie mit den Nippeln als Ganzes zu vereinen. Der Satz hatte es jetzt in sich. Sorry.

Weiter.

Hier auf dem nächsten Foto steht das Gefährt auf dem ''Hinterteil'' wegen Klebearbeiten.Es ist gut zu erkennen, wohin das Gestänge für die Kopfbewegung verschwindet.

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Wirkt natürlich in Zeiten von Mikroelektronik ziemlich konservativ und überholt mit mechanischen Grobteilen zu arbeiten. Letzten Endes steht für mich aber auch die Funktionalität im Vordergrund. Robust soll die Sache sein und das ist sie auch.


Bekommt bitte keine Zustände wenn es hier nicht sofort weitergeht.

Ich denke wenn ihr aller paar Tage hier wieder reinschaut gibt es Baufortschritte.

Bis dahin gutes Gelingen bei euren Projekten.........................................................

Google Earth oder wenn man nach unten fotografiert...

Hallo Leser der Kreativmeile !

Ich habe die Anlage mit dem vielsagenden Namen SSRC auch von oben herab fotografiert. Eine unübliche Methode seine Anlage auch mal von diesem Betrachterstandpunkt zu zeigen, aber der Zweck heiligt die Mittel.

Der zentrale Punkt des sehr einfachen Gleisplanes meiner Steinbruchbahn ist die Kreuzung.Sie liegt lagebedingt genau in der Mitte der Anlage.

Hier mal eine Passage eines SSRC Zuges an dieser Stelle:

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Der Zug würde dann einschwenken in die Fortsetzung der Gleisplan Acht und am Zugschuppen vorbeifahren.

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Die Weiterfahrt Richtung Zugschuppen sieht man hier:

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In diesem Bereich ist auch zu diesem Zeitpunkt noch nichts mit Bachkies eingeschottert, weil ja noch 2 Weichen zur Aus/Einfahrsituation am Zugschuppen fehlen.

Jetzt taucht die Stelle auf wo noch 2 Weichen eingebaut werden.

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Über die Linkskurve begibt sich der Feldbahnzug wieder in Richtung Kreuzung und zugleich zentralem Teil der Anlage.

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An den selbst gebogenen Gleisprofilen erkennt man sehr gut wie anders Gleisanlagen wirken wenn sie mit Flex oder selbstgelegtem Gleis wirken können. Da ist Unruhe drin und zugleich die Ruhe des Kleinbahnbetriebes....

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Oben zeigt das letzte Luftbild der Anlage einen vertrockneten Eibenstrauch.Weil ich den Herbst auf dieser Anlage dominieren will, reichen solch vertrocknete Gewächse völlig aus.

Die Erfahrung meiner vorangegangenen Anlage, brachte mit der andauernden Arbeit ( die gewiß vom gärtnerischen Standpunkt aus sehr schön war ) an den mitunter ausufernden Gewächsen einen Arbeitsaufwand mit sich, der mich teilweise auch wieder frustete. Ergo wird es auf der SSRC kaum Bewuchs geben.

Jetzt im Jahre 2011 wurde der Einbau der zwei Weichen vollzogen die die Kehre von Fahrzeugen durch umsetzen über den Zugschuppen ermöglichen.

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Die Gleise wurden wieder mit der Bügelsäge selbst konfektioniert und etwas schmalspurtypisch gebogen. Im rechten oberen Gleis liegt die analoge Kehrschleifengarnitur die zwar nur Fahrten auf diesem Gleis in eine Richtung zuläßt, aber die Bewältigung des Kurzschlußes solcher Gleisformationen ermöglicht. Das Feintuning der Kehrschleifenmodule kann man hier nachlesen:

http://www.lasergang-shop.de/kreativmeile/node/1183

Der Blick vom Zugschuppengleis aus, veranschaulicht nochmal die Gleissituation.

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Ein späterer Umbau der Anlage im Frühjahr 2011 wird hier dokumentiert:

http://www.lasergang-shop.de/kreativmeile/node/1381

 

Ende dieser Buchseite

N.G.I.E. Update 18.02.12

                                                   Projekt N.G.I.E. ist angelaufen.

                         Hier wird in den nächsten Monaten der Aufbau beschrieben.

                                                     Man bleibe also am Ball.

 

Was ist N.G.I.E. ? 


 Nitro Glycerin Injection Engine 

( Die Abkürzung spreche man Äänschie aus, eben wie die derzeitige Repräsentantin unseres Staates)



Wie funktioniert Ääänschie ?
Verbrennung fossiler Rohstoffe in 1:13 mit Zugabe von effizienten Prisen Nitroglycerin.
Ein lebensmüder Bediener sitzt im Rollstuhl und versucht Fahrzeug unter Kontrolle zu halten. Anbauteile lösen sich durch permanente Überbelastung in ihre Moleküle auf.



Was sind die Ziele von Äänschie ?
Keine besonderen. Höchstens Erheischung von Lobpreisungen.
                                                                                                                    Oder ein Gau.



Wie sieht Äänschie aus ?
Komisch bis absurd.
Schlot jedenfalls aus meinem runtergefallenen Fernstecher.
Nitro Tanks aus Glas mit schwabberndem blauen Inhalt.....oha....



Trägt Äänschie einreihige H&M Damenjacken mit großen runden Knöpfen?
Nein !!!



Wird man Äänschie zusammen mit einem schlitzäugigen Krankenkassenminister sehen ?

Nein.



Wird man überhaupt mehr von Äänschie sehen ?
Ja.
Wenn ich meiner Frau erklärt hab, wieso ich das Fernglas runtergeschmissen habe und dann auf die absurdeste Idee meiner Modellbauerlaufbahn gekommen bin.....
Und falls ich das einfüllen des Nitroglycerins überlebe....

 

Also Gentlemen, starten wir die Maschinen für eine Echtzeitreportage exklusiv in der Kreativmeile......

 

Mehrere Ampullen der Kosmetikbranche und ein heruntergefallenes Fernglas, können manchmal Auslöser für Projekte werden. Die Idee ein Lokmodell mit einer Nitroglycerin gepowerten Dampfmaschine zu bauen, entspringt nicht unbedingt dem künstlerischen Steampunk, könnte aber knapp daneben liegen. Die meisten Teile liegen bereit und der Rest wird sich finden.

lo

Jedenfalls befindet sich ein Teil des defekten Fernglases in der Produktionslinie und wird an einen alten Kessel eines Industrieproduktes angepaßt. Hier müssen Teile aus der Klempnerbranche für einen flanschgerechten Sitz sorgen.

frgt

Das Fahrwerk liegt in einfachster 2 achsiger Ausführung vor und wird dann die gesamten Aufbauten mit dem ( wahrscheinlichen ) Habitus einer Raffinerie tragen. Die nächste Aufgabe war es nun, dem Fernglasdom einen urigen Flansch zu verpassen. Aus einem vergangenen Bau, wo ein Kupferrohrfitting/T-Stück als Domschacht für einen Wassertank diente, erneuerte ich diese Variante mit PE Rohr aus der Abwasserrohrabteilung.

öp

Die schraffierten Flächen zeigen schon im Voraus den Abfall. Der herausgeflexte Flansch wurde dann über einer Gasflammen weich gemacht und dem Radius des vorhandenen Lokkessels angepaßt.

hz

mjkl

Gezwungenermaßen mußte er dann mit einer Zwinge den Platz einnehmen, bis zur Aushärtung des Klebers, den ich mir vorstellte. Die über der Kesseltür liegende Schute sollte genau so sein. Eh Mißverständnisse aufkommen...

Ein probeweises Aufsetzen des gewaltigen Domes zeigte, das hier etwas nicht stimmig war. Das untere, zweite Bild zeigt was es war. Zugleich erkennt man das die Nieterbrigade erste Arbeiten geleistet hatte.

dr

fgt

Mit dem verkürzten Stutzen für den Dom und den Nieten gewann die Sache an Wert. Hierbei ( bei den Nieten ) handelt es sich um profane Nägel. Für diesen Maßstab 1:13 erfüllen sie voll ihren Zweck, zumal sie beim Grundieren und Beschichten immer mehr an halbrundem Aussehen gewinnen und immer echter wirken.

lo Da ich gerade das Wort grundieren benutzt habe, ist die Eselsbrücke zu weiteren Arbeitsgängen geschlagen. Da ich alle Eigenbaumodelle oder Umbauten während des Bauens grau grundiere, hat man immer einen geschärften Blick auf Unstimmigkeiten. Trotz Freelance und Fantasieprojekt sollen meine Modelle doch betreffs bestimmter Dinge glaubhaft bleiben. Höhen von Auftritten für den Lokführer, die Platzierung von Handgriffen die da sein müssen wo ich in 1:1 auch hingreifen würde, geflickte Stellen an neuralgischen Korrosionspunkten und Zubehör für Mannschaft und Rollmaterial müssen plausibel sein.

kl

dfb

 

Es geht bald weiter.....

Outhouse car - bequem und hygienisch

Outhouse, ein Begriff aus dem englischen, der soviel bedeutet wie das Häuschen draußen. Unsere Omis und Opis kannten das noch. Mußte man mal müssen, gings in den Hof zur Holzhütte mit dem Herzchen in der Tür. Mit fallender Außentemperatur wurde so ein Gang zum Stuhlgang dann immer unangenehmer.

Hygienische und und andere Bedenken hinsichtlich der Arbeitsstättenverordnung, ließen mich zu einem Untergestell aus Holz greifen, welches einmal als Projekt in einer Sackgasse gelandet war.

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Der Gedanke ein rollendes Dixieklo auf der SSRC einzusetzen hatte so schon mal eine rollende Basis zugrunde. Der Gag schlechthin sollte eine winzige Bahntrasse bilden, mit der die menschlichen Stoffwechselprodukte kompetent und sicher abgeführt würden. Etwas Schienenprofil der Nenngröße H0 und ein paar Holzschwellen wurden solange hin unher geschoben bis die Sache paßte.

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Dieser Feldbahn sollte ja ein humoresker Grundton obliegen und was macht sich besser als eine stilvolle Sitzgarnitur auf 45 mm mit Figuren im Maßstab 1:13.

Um der mir neuen Baugröße einigermaßen treu zu bleiben, war auch hier der ständige Vergleich mit den Figuren unerläßlich. Wie hoch muß die ''Bude'' sein damit sich keiner den Kopf stößt ?  Wie breit wäre eine Brettertür in einfachster Manier ? Obstkisten bildeten hier die Rohstoffgrundlage für die grob behauenen/gesägten Bretter dieser kultigen Stätte.

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Ein kleines Problem öffnete sich mir bei der Herstellung der Kloschüssel. Alte Ersatzteile aus der Gartenteichpumpen und Düsentechnik machten einen ansprechenden Eindruck bis ich in dieser Restekiste das Teil fand, welches für meine Zwecke angenehm erschien.

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Der Fülltrichter für die obskuren Fäkalientransportwagen war also erschaffen. Die Öffnung durch die meine Minientsorgungsflotte rollen sollte richtete sich nach den kleinen Wagen.

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En paar krumm und schief befestigte Scharniere ( hier noch Ladenneu glänzend ), sollten aus der Luke eine Verschlußsache machen um die Privatesphäre der Benutzer zu wahren....

In die privaten Geschäfte eines Benutzer's drang ich hier mal ein, um den Platzbedarf in der heimeligen Hütte zu zeigen.

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So kam die Sache platzmäßig hin und ich konnte enthemmt weiterbauen. Ein kleiner Fallhaken dient als Sicherheitsaspekt und Schutz vor Winden, die die Tür aufreißen könnten...

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Das Dach des rollenden Outhouses, wurde bewährterweise wieder mit Buchbinderleinen gedeckt. Einige vorsätzlich eingebrachte Risse und Verschmutzungen, schaffen wieder das Flair welches ich so liebe.

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Um bei Nachtfahrten dem Betrachter ein Licht aufgehen zu lassen, wurde innen mit einem Druckknopf ein Teelicht auf elektrischer Basis angebracht. Reicht für den seltenen Betrieb mit Flackerlicht völlig aus, da die Elektronik das begehrte Flackern hergibt.

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Mittlerweile hatte ich auch kleine Entsorgungsfahrzeuge für die Schmalspurbahn auf der Schmalspurbahn gebaut. Die Fahrgestelle sind alte Drehgestelle aus H0 Eilzugwagen.....

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Die Figur welche sitzend dieses Gefährt verfeinern sollte bekam aus Spachtelmasse Hosen, die sich in typischer Form befinden wenn man .....

Etwas rustikales Toilettenpaier, geschnitten aus der neuesten Klatschpresse, gehört natürlich genauso dazu wie spirituose Abführmittel.

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Gekuppelt werden die SSRC Fahrzeuge untereinander mit Ketten. Was als Ersatzvariante vorgesehen war hat sich mittlerweile bewährt. Um bei neu gebauten Fahrzeugen die Länge der Kuppelkette zu ermitteln, werden die Fahrzeuge einfach im engsten Radius hintereinander gestellt. Hier zu sehen auf meiner Innenanlage.

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Die oben beschriebene Klappe für den Verschluß der ''Einfahrt'', sollte seitlich vom Outhouse Car zu betätigen sein. Der Griff der Kette entstand aus einer knetbaren Masse welche selbstaushärtend ist.

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Zusammen mit andere Figuren, ergeben sich beim Fotografieren auf der kleinen Stonehenge Außenanlage schöne Szenen.

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Vom ''Erdboden'' aus fotografiert stellen solche Gefährte auf 45 mm Gleisen eine imposante Erscheinung dar. Eben Feldbahn auf 600 mm Spur....

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Mit einem letzten Blick in die stille Örtlichkeit ( aus dem zuerst kreierten und jetzt erneuerten Zugschuppen der SSRC heraus ) möchte ich den Bericht über das rollende Dixieklo beenden und würde mich ebenso wie die anderen Mitglieder der Kreativmeile freuen, wenn sie uns weiter beehren würden......

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Tankwagen

Warum baut eigentlich jeder Modellbauer im Feld/Wald/Steinbruch und Wirtschaftsbahnbereich Wasserwagen ?  Nach dem, was bisher an diesen Fahrzeugen als Modell gebaut wurde, müßte manche Modellschmalspurbahn in der Wüste Gobi liegen und einen enormen Wasserbedarf haben. Aber Spaß beiseite, es ist schon amüsant zu beobachten, mit welchen eigenartigen Fahrzeugen Betriebsstoffe oder Materialien auf Kleinbahnen transportiert werden.

 

Mir war klar, das es auf der SSRC auch so ein uriges Fahrzeug geben muß. Ein Trödelmarktfund gab den Anlaß für den Beginn einer wilden Bastelei. Das Fäßchen hat wohl mal einer aus dem Weinbergsurlaub mitgebracht. Mir kam dieses Behältnis ob seiner Größe gerade recht.

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Hier ist der Wagon noch mit Rädern einer 1:22 Version zu sehen. Da kamen später natürlich kleine ''Schuhe'' drunter um dem Schmalspurflair zu huldigen ...

Die Figur eines Wrestler's ( 1:13) dazu gesetzt und ich war Feuer und Flamme.

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Das Holzfaß sollte mit Keilen am wegrollen gehindert werden und ein erster Probeaufbau zeigte mir, das ich nicht wie gewollt das Faß außermittig setzen sollte, sondern wegen dem Schwerpunkt mittig. Eine Stellprobe zusammen mit dem Rohbau der ''Queen'' ergab ein rundes Äußeres.

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Da so ein Transportbehälter natürlich auch gefüllt werden muß sah ich oben eine Luke vor, die außerdem beweglich sein sollte. Wiederum auf dem Trödelmarkt eingeheimst hatte ich ein Sortiment Uhrwerkszahnräder. Solche Leckereien für Bastler sollte man nie links liegen lassen, sondern mit der rechten Hand aufnehmen

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Um die Luke ''bewegen'' zu können, wurde also aus einem passenden Zahnrad eine Umlenkrolle gebastelt, die ein Ziehen der Kette vom Lokführerstand der Queen aus ermöglicht.

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Im Prinzip hatte ich da nur einen Messingbügel zu einem U gebogen. Eine Achse durch, die mit Kabelisolationsschlauch mittig gehalten wird, etwas Farbe, fertig....

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Nun, gealtert kann man diese Kleinigkeit als Modellbau durchgehen lassen. Alles was zuviel an Pigmenten dran war, hat mittlerweile das Wetter wieder sachgemäß entfernt. Der Lukendeckel selbst besteht aus Leistchen und erhielt Scharnierbänder aus dünnem Blech. Das Gelenkbandende über einen Nagel gerollt, mit etwas Übung klappt das schon, erhält man so schöne selbstgefertigte Higlights

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Da alle Fahrzeuge der SSRC einen ganz persönlichen Hingucker bekommen sollten, überlegte ich mir eine Figur des Unterleibes zu entledigen und durch das eine offene Ende des Faßes schauen zu lassen. Sozusagen ein Küfer auf Drehgestellen.

Mehrere Versuche und Anpassungen ließen mich zum Ergebnis kommen, das die Figur nicht innen im Faß befestigt werden soll, sondern für andere Szenen beweglich bleiben kann...

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Ich lasse mir für meine 1:13 Fahrzeuge zwar viele künstlerische Freiheiten, aber eine realistische Verspannung des Behältnisses sollte schon deswegen sein, weil eine Befestigung mit Ketten sehr martialisch und glaubhaft daherkommt. Erst kurz vorher, hatte mir ein Bekannter die alten Ketten einer Blumenampel geschenkt, so das genug rostiges Material zur Auswahl stand.

Der Wagen wurde fast zeitgleich mit anderen Fahrzeugen fertig, so das er eine Eröffnungsfahrt auf dem Rohbau der Stonehenge Stoneproduktion Railway Company, unternehmen durfte.

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Durch sein hohes Gewicht wird der sehr weit oben liegende Schwerpunkt wieder ausgeglichen so das dieses Fahrzeug ganz gute Fahreigenschaften besitzt, zudem später die Industriedrehgestelle aus kunststoff gegen gelaserte aus Stahl getauscht werden sollen. Natürlich bleibt bei solch schweren Fahrzeugen in Schmalspurmanier ein gewichtiges Schaukeln, aber das ist letzten Endes sogar erwünscht...

Weitere Fotos von seinem Einsatz auf der SSRC zeige ich euch jetzt:

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Durch das mögliche Öffnen der Faßluke ergeben sich wiederum neue Fotomotive. Bisher ist neimandem aufgefallen, das man ein Faß nicht füllen kann wenn die ''Wartungsöffnung'' nur durch den Unterleib einer Modellfigur verschlossen wird...Unschuldig...........

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Ich denke, euch auch hier wieder Anregungen für den Modellbau auf Schienen gegeben zu haben und würde mich freuen, wenn ich den einen oder anderen für diese relativ große Baugröße begeistern konnte.

Wie immer gilt auch hier wieder: Immer mal wieder in die Kreativmeile schauen und Neues entdecken.............................................



The Queen - behäbig und schön...

Die werten Leser auf der Homepage der Kreativmeile, werden nun auf dieser Seite mit Thema  Steinbruchbahn SSRC im Maßstab 1:13 also auf ca. 600 mm Vorbildspurweite, hier aber auf 45mm, den Werdegang der ersten Lokomotive auf dieser Anlage erleben.

Günstig in der Anschaffung, obsolet mit 2 Achsen und kurvengängig bis zum geht nicht mehr.

Die Sattel Tank Version eines Herstellers von 1:22,5 Modellen. Ob sie nun Rusty, Anna oder Otto heißen, stellt für einen Umbauer nicht das Problem dar, eher was denn nun aus ihnen werden soll. Ich hatte keine durchstrukturierten Pläne wie eine Super Nanny für gewisse Kinder. Eher baute ich drauflos, immer mit dem Gedanken im Hinterstübchen, das eben alles etwas gröber sein muß als bei meiner Baugröße der Innenanlage in 1:20.

Um immer einen ''neutralen'' Blick zu meinen bisherigen Baugrößen zu bekommen spritzlackierte ich das Umbauteil zwischen unterschiedlichen Bauphasen in grau.

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Sofort fiel dem Erbauer das erste Manko am Modell auf. Der Schornstein konnte für diese Baugröße so nicht bleiben. Alles zu gedrungen. Eine Verlängerung aus Aluminiumrohr brachte augenfällig das beste Ergebnis:

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Es ist nun mal auch in diesem Maßstab in dem große Spielfiguren agieren sollen, eine Feldbahn !

Bei den nachfolgenden Arbeiten wie Herstellung von Griffen oder Werkzeug, ertappte ich mich immer wieder dabei zu ''klein'' zu denken.

Sehr empfehlen tut sich beim Umstieg auf andere Baugrößen immer wieder Figuren zum Abgleich zu verwenden. Sie bieten die beste Möglichkeit Disproportionen zu vermeiden.

Letztendlich macht es Spaß, zwischen anstrengenden Bauabschnitten mal etwas zu ''spinnen''.....

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Im großen und ganzen recycelte ich alte Fahrgestelle, die von mißlungenen Aktionen übrig waren. Das Faß auf dem angehängten Tank Car stammt z.B. auch vom Trödelmarkt und war als Basis für diesen Wagen hervorragend geeignet. Zu diesem Wagen auf einer anderen Buchseite später mehr...es lonht sich also immer mal wieder ''hereinzuschauen''...

 

Nun sollte aber die erste Lok einen Wetterschutz für das Personal erhalten. Zuerst wurde der Boden des Führerstandes vergrößert weil die aufgesetzte Figur zeigte, das alles noch im 1:22 Bereich stagnierte. Holzleisten, natürlich vorher mit der Drahtbürste strukturiert, bildeten die Basis für das Gestell, welches das Dach halten wird. Ich bekam von einem Kreativmeilenkollegen den Tip doch alles aus Metall zu fertigen. Eine schöne Idee aber ich bin nun mal ein Holzwurm....

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Also immer wieder die Figur in die Lok gesetzt um alles stimmig werden zu lassen. Beim Weiterbau kam die Frage auf, womit die Lokomotive denn ihren Dampf entwickeln sollte. Mit Kohle, Holz oder eine ölgefeuerte Version ?  Letzteres reizte mich besonders und schnell wurde in der Kiste mit ollen Blechdosen und Schachteln gekramt. Malzbonbons sind früher und heute eine Köstlichkeit. Die Dose war es jetzt für mich auch. Blechdosensammler mögen mir verzeihen....

Gardinenstangenhalter aus Blech bildeten die unteren Halter und los gings...

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Bei der obigen Präsentation erahnt man schon die ''Aura'' dieser Lokomotive. Das kleine Löchle unten an der Dose, wurde für die Ölzuleitung zum Brenner der Maschine gebohrt. Ohne den Öltank hatte ich hier die Maschine mal im Freien fotografiert ohne noch genau zu wissen wie es weitergehen sollte...

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Ohne jetzt auf jeden Baufortschritt einzugehen, springe ich mal Wochen weiter und die erste ( ...und letzte ? )  Lok der SSRC zeigt sich hier im Sonnenlicht mit ersten Details.

Ein stilechter Sitz für den Engineer/Maschinist und weiteres Zubehör sollten an dieser Maschine nicht fehlen.

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Der Mutternschlüssel ist übrigens ein profaner 5,0er aus der 1:1 Werkzeugkiste. Mit irgendwas muß der Lokführer ja die Schrauben nachziehen...das Doppelzahnrad stammt aus meiner Fahrradklingel. Lieber zahl ich dauernd Strafe, als wenn die Lok kein Zahnrad als Acsessoire hätte...

Der Öltank wurde nach einer Idee des Erbauers nachträglich mit Stahlseil gesichert. Man kann ja nie wissen wie sich das Geholpere auf den Gleisen auf die Befestigungen auswirkt und außer dem sieht es stilecht aus...

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Dem Lokführer wurde als zum umfangreichen Werkzeugset noch ein Hammer mitgegeben. Hergestellt aus einer Knetmasse, die im Ofen auf Festigkeit gebracht wird. Somit ist die maschine mit reichhaltigem Notfallwerkzeug ausgestattet.....

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Jede Kleinbahnlokomotive braucht irgendwas um auf sich aufmerksam zu machen. Die einen pfeifen, die anderen rasseln und meine bimmelt fröhlich vor sich hin. Ein Weihnachtsglöckchen paßt zu dieser Baugröße und ein Kettchen, mit wieder aus Knete hergestelltem Handgriff, dient dem Lokführer zuweilen auch mal als Haltegriff bei Fahrbahnunebenheiten....

(Der Handgriff ist auf diesem Foto noch nicht zu sehen, aber diese Idee habe ich auch bei einem anderen Fahrzeug wieder umgesetzt.)

Die pendelnd aufgehängte Glocke erzeugt beim Betrachter den Anschein, als würde der Engineer bei der wackeligen Fahrt wirklich dauernd an der Kette ziehen. Zu erreichen ist das am besten mit unordentlich verlegten Gleisen.....

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Gefällt jemand die ''Einheitsloklaterne'' eines bestimmten Herstellers nicht, kann er's ja wie ich machen. Ein Haltebügel und etwas Weathering verändern diese Kunststofflaterne erheblich. In meine Modellpetroleumlaternen kommen übrigens LED's aus den Plasteteelichtern mit Flacker LED. Erst so wird Petroleumlicht in wechselnder Leuchtstärke realistisch wiedergegeben.

Die Leckstelle am Kamin wurde durch's Personal vorbildwirkend geflickt. Auch ein kleiner Hingucker am Modell.

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Eine Echtholzpufferbohle war für mich wieder ein Muß. Ich hatte schon bei einigen 1:20 Modellen Erfahrungen damit gesammelt und nun mußte diese natürlich nur noch der Baugröße 1:13  entsprechend erstellt werden.

Da bei der SSRC gerne mal was mit Draht festgebunden wird, konnte ich es nicht lassen auch die Fronttür des Kessel's am Öler anzubinden.

Unmöglich ?  Das kann der Betrachter ja selbst entscheiden....

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Auf dem nächsten Foto ist noch einmal Terrier Struppi zu sehen. Ich konnte es nicht lassen ihm ein Ästchen ins Maul zu geben, um seinem stolzen Gesichtsausdruck einen Grund zu geben.

Über das Anbinden von Hunden mit Ketten, muß ich nochmal mit dem Lokführer persönlich reden...

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So nach und nach erhielt die kleine B gekuppelte ihre kleinen Details. Man sollte seine Eigenbaumodelle immer mal wieder unter die Lupe nehmen, um neu zu überprüfen ob etwas nicht noch eine Spur authentischer geht. Es sollte nie das Ziel sein ein Modell ganz abzuschließen. Die stetige Veränderung läßt das Modell erst leben....

Putzlappen werden gerne auf Dampflokmodellen vergessen. Dabei hatte sie doch das Lokpersonal ständig zur Hand. Hier auf der Ablage mußte auf jeden Fall einer hin...

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Auf dem nächsten Bild erkennt man den kleinen Fahnenhalter der aus einem Schlauchbinderteil entstand. Gerade diese Perspektive auf das Lokpersonal finde ich als am sehenswertesten.

Man hat das Gefühl, als schaue Mister Barnaby ( ja, mittlerweile muß man sich Namen fürs Personal überlegen...) mit dem Selbstbewußtsein des Lokführers, auf an der Strecke stehende Kinder herab:

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The Queen.

Eine Zweideutigkeit mit lebenden Persönlichkeiten ist auszuschließen. Dem aufmerksamen Betrachter wird das Schild nicht entgangen sein:

 

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Ich beschließe diese Buchseite mit 2 Außenaufnahmen und der Queen im rauhen Feldbahneinsatz. Möge sie immer zuverlässig fahren und ihrem Personal Freude bereiten.

Der weiterhin interessierte Leser, wird bei sporadischem Anklicken der Website der Kreativmeile, immer wieder Anregungen für seine Modellbauprojekte bekommen.

Auch wir sind der ständigen Weiterentwicklung unterworfen.......

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Unterbau der Anlage und ein erster, vorläufiger Gleisplan

Es ergab sich beim Bau des tragenden Untergrundes der SSRC, das ein neuer Plan her mußte. Es ist irgendwie ja doch ''nur'' eine profane Acht, die es aber durch abschaltbare Gleisabschnitte und erst auf den zweiten Blick erkennbare Fahrmöglichkeiten, in sich hat.

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Rechts unten ist außerhalb der Anlage ( später noch als Foto zu sehen ) ein Schuppen der ganze Züge aufnimmt. Nützlich zum Schutz des Fahrmaterials bei Wetterunbilden. Die beiden Weichen vor dem Zugschuppen sind als Rückfallweichen ausgebildet und müssen im Normalfall nicht vom Bediener gestellt werden. Ein ausfahrender Zug fährt also über den rechten Schenkel der ersten Weiche , fährt die folgende auf und begibt sich auf die Reise in die ''Achterbahn''. Beim Eintreffen an der dritten Weiche, könnte der Zug seine Rundreise fortsetzen oder aber auch in den geraden Abschnitt vor dem Zugschuppen einfahren. Setzt er seine Fahrt in den Abschnitt mit dem analogen Kehrschleifenmodul fort, ist er gewendet wieder im Zugschuppen angekommen.

Als nächstes die abschaltbaren Abschnitte der Anlage.

Sie können immer mindestens ganze Züge ( Standardzuglänge ist immer 2 große Wagen + 1 kleiner wagen + 2 achsige Lokomotive) aufnehmen.

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Ich denke mit dieser Beschaltung ( die ganze Kabelei war noch von der vorhergehenden Außenanlage vorhanden ) und dem Plan an sich, ist ein netter Betrieb möglich.

 

Auf der ersten Seite dieses Internetbuches der Kreativmeile sah man schon ein erstes Foto vom Unterbau der Anlage. Ein ''Kasten'' von geometrisch extrovertierter Form bildet das Podest dafür. In der Hauptsache von Planken umgeben, tarnen an den Ecken große Findlinge und Steinbrocken die unansehnlichen Stellen und passen zum Thema Steinbruchbahn.

Aufgefüllt wurde der ''Kasten'' mit 69 Schubkarren Material und für die größten Solitärfelsen wurden gleich ''Fundamente'' mit eingearbeitet.

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Um am Rand eventuelle hervorschauende Baumaterialien zu vermeiden, wurden Schieferplatten kleineren Außmaßes als Kulisse aufgestellt. Dieser deckt unschöne Stellen oder Rammpfähle für die Wandbefestigung ab. Das drapieren der kleinen Naturfelsen liest sich leicht, ist aber auch bei einer kleinen Anlage eine Plackerei. Letztendlich stellt man ja Naturmaterial nicht an irgendeine Stelle und die Sache hat sich. Die beiden mittleren Solitärfelsen haben z.B. ein durchschnittliches Gewicht von ca. 70 Kliogramm.

Selbst jetzt ist die Anlage ( 8 Wochen nach ''Fertigstellung'') ständigen Veränderungen und Nachbesserungen unterworfen. Das die 2 Weichen die dem Zugschuppen vorliegen noch nicht eingebaut sind, ist zum Beispiel auch ein Zeichen für die Fertigstellung dieser Anlage in Echtzeit und exklusiv für Leser der Kreativmeile miterlebbar.

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Ich schaffte mir zeitgleich aus einem nahe liegenden Bach Ressourcen für die spätere Gestaltung des Umfeldes der Gleisanlagen. Nach jedem starken Gewitterguß wird eine Menge sehr unterschiedlichem Materials angeschwemmt, welches ich gerne als Schotter oder Dekomaterial berge. Die sehr große Unterschiedlichkeit des geborgenen Naturmaterials, fügt sich sehr harmonisch in die Gestaltung der Anlage ein. Mit einfachem Verlegesplitt aus dem Baustofffhandel hatte ich das nie erreicht.

Das nächste Bild zeigt das Ganze im fortgeschrittenen Stadium.

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Im Vordergrund der Zugschuppen noch als grob behauene Kiste. Diese Idee kam mir erst später doch einfach außerhalb der Anlage, einen Schutz für meine Fahrzeuge vorzusehen. Das ist ja das, was mir bei meiner alten Außenanlage die 12 Jahre bestand, am meisten Arbeit machte. Fahrzeuge abräumen wenn Unwetter drohte oder die Sonne unbarmherzig auf die ( etwas empfindlicheren ) Eigenbauten herabbrannte. Das hat nichts mit Überempfindlichkeit zu tun, sondern einfach nur damit das Industriemodelle eben besser gegen UV Strahlung und andere Überraschungen materialtechnisch gefeit sind....

Da das in den ''Kasten'' eingebrachte Material, aus einem schweren Lehm/Löß Boden bestand, mußte fast nichts weiter verdichtet werden. Nach Auffüllen kleiner Unebenheiten mit dem genannten Bachkies verlegte ich einfach mal die ersten Gleise. Das ganze hatte aber noch nichts mit der endgültigen Gleisgeometrie zu tun, da ich Einzelschwellen aufziehen wollte und weg von der Normgleis Lehre.

Alles also wie bei der richtigen Feldbahn.......

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Man sieht wie gerade und statisch alles wirkt, aber für erste Fahrstunden sollte es reichen.

Auf dem nachfolgenden Bild sieht man die SSRC Fahrzeuge erste Runden drehen....

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Auf einer der nächsten Buchseiten, werde ich meinen Bericht über die Stonehenge Stone Produktion Railway, mit der Vorstellung des Weiterbaues und einer Übersicht über bisher fertiggestellte Fahrzeuge fortsetzen....

Bathtube car

Steinbrucharbeiter müssen nach ihrer Schwerstarbeit etwas für die körperliche Hygiene tun. Duschen, Baden, Saunieren und Haare legen. Irgendwas von der Art.

Schon die Römer sprachen vom SPA: Sanus per aqua: Gesundheit durch Wasser.

Was liegt also näher bei einem Fantasieeisenbahnthema wie dem der SSRC, als einen Wellnesswagon zu erschaffen. Im Prinzip sind die wichtigsten Bauteile beim Selbstbau eines einfachen Wagens die Räder und Achslager, analog Drehgestelle und die Kupplungen. Da auf unserer Steinbruchbahn im Maßstab 1:13 auf 45 mm nach einfachsten Prinzipien gekuppelt wird und gelaserte Metalldrehgestelle gerade vorrätig waren, stand dem Bau diese besonderen Wagens eigentlich nichts weiter im Wege.  Eigentlich.

Wo bekommt man eine passende Badewanne her ?  Ich hab bei der Recherche kleine Porzellanwannen für die Seifenaufbewahrung gesehen. Oder kleine Blumenkübel in Metalloptik und in geeigneter Badewannenform.

Schlußendlich ( glaubte ich...) sollte ein länglicher Blumenkübel verkleinert werden und die Badewanne für Rodruiguez ergeben. Wer Rodruiguez ist ? Moment noch, der Kerl ist gerade bei der plastischen Chirurgie...

 

Jedenfalls wurde eine kleine Plflanzwanne aus Echtholz gekauft, die Metallreifen abgenommen und die Dauben so ausgelegt wie ich mir die Wanne in der Größe vorstellte...

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Am Anfang glaubt man das der Küferberuf ( ergo ein Fassbauer) gemütlich ist. Einfach alles zusammenstellen und die Sache geht ab.

Denkste. Dauernd gleiten einem die Dauben wieder aus den Händen und wenn man nicht gerade ein Krake ist, fehlt es definitiv an Händen um dieses Puzzle zusammen zu halten. Hat man alles endlich beisammen sollte man Penibilität vergessen und die Finger endlich davon lassen sonst verschiebt sich das ganze Konstrukt wieder.

Die ''neue'' Holzwanne härtete dann aus und...gefiel mir überhaupt nicht ! Nicht das ich nicht vorher hätte drauf kommen können, aber in der Originallänge paßten die Dauben und in der von mir verkürzten Konstellation wurde das ganze entgegen dem goldenen Schnitt unförmig.

Wandung zu dick. Zu klobig. Überhaupt, neeee...

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Dieses Teilprojekt zum Bau eines Wellnesswagens verwarf ich. Die Wanne sollte filigraner werden.

Im Handel fand ich ein Set für das Badezimmer in Originalgröße. Luffaschawamm, Rubbelbürste mit Peelingeffekt und Zwergenseife verschenkte ich in unserer Strasse. Den Behälter behielt ich und setzte Rodruiguez rein. Den Mann ohne Unterleib.

Der mußte vorher entfernt werden, weil Wrestlerfiguren nicht für Badewannen konstruiert werden, sondern für Arenen. Die folgende Arena ist rund und hat keine Zuschauer....

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Diese Wanne hatte was. Größe und Form erschien mir passend.

Nun sind aber solche Kunststofffiguren nicht für sonderbare Behältnisse entworfen worden und müssen verändert werden. Alle anderen Arbeiten am Bathtube car erschienen mir im nachhinein nicht so aufwendig, wie das anpassen der Figur an die Wanne. Selbst zu einem Probe sitzen in der eigenen 1:1 Wanne kam es dann.

Wo legt man die Arme ab ?  Wie stehen die Extremitäten zueinander wenn man die Beine spreizt ?  Muß man gerade sitzen, oder wie sieht es aus wenn man sich total in der Wanne entspannt ?

Nach diesem merkwürdigen, aber aufschlußreichen Selbstversuch im Dienste der Modellbahnerei, wurde an der Figur brutal herum geschnitzt. Die dann angepassten Gliedmaßen wurden mit Sekundenkleber fixiert, um sie dann mit Montagekleber letztendlich zu stabilisieren und mit dem Kleber auch gleich Fehl und Hohlstellen zu füllen.

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Da bei diesen Figuren zumeist seitliche Drehbewegungen ausgeschlossen sind, muß vieles in Eigenregie verändert werden. Man sieht bei den folgenden Fotos, das auch nach dieser Bearbeitung die Figur nicht mit dem Hintern auf dem Wannenboden ruht. Hier fehlt die Beweglichkeit der Wirbelsäule. Da das Ersatzwasser nicht voll durchsichtig ist, konnte ich diesen Vauxpas vernachlässigen....

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Das Verfüllen und die Überarbeitung des vorher bekleideten Unterleibes, zeigt das nächste Bild.   Natürlich mußten auch die Wrestler Schnürstiefel weggeschliffen werden. Wer geht schon mit Schuhen in die Wanne ?

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Ist die ganze Spachtelei endlich trocken, muß natürlich Feinarbeit getan werden. Ein Dremel mit Schleifpapieraufsatz tut da gute Dienste.

Das Unterteil der Figur wurde mit einer der Hautfärbung ähnlichen Modellbaufarbe angepaßt und der Farbton unabsichtlich verfehlt. Das macht bei speziell diesem Modell kein Kopfzerbrechen, weil sich der gefärbte Teil unterhalb der '' Wasseroberfläche '' befindet.

Stark angewärmtes Silikon aus der Kartusche, wurde dann zu einem Drittel in die Wanne gefüllt und die Figur hinein gesetzt. Mit einem Holzstäbchen verteilt man dann das zäh fließende Silikon in die Ecken. Dann einfach ohne Zwischentrocknung weiter Silikon auffüllen, bis der ''Pegel'' erreicht ist. Kurz vor dem Aushärten kann man beliebig Wellen und Sturzbäche modellieren.

An der hier zu sehenden Figur erkennt man auch, das ich Rodruiguez Kotletten, Designerbart und Brustbehaarung mit einem wasserfesten Fineliner beigebracht habe.

Was ein ganzer Mann ist, der hat auch Haare an allen mögliche Stellen!

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Das Hauptproblem mit einer halbwegs authentischen Wanne war gelöst und ich konnte endlich mit meiner Lieblingsbeschäftigung anfangen: Wagenbau.

Das warme Wasser kann auf einem Badewagen nicht von ungefähr kommen und wo kein Boiler ist, gibt es wenigstens einen Kohlebadeofen. Die jüngeren Modellbauer werden mit dem Kopf schütteln und die Ältern mir recht geben, solche Öfen gab es aber einmal....

Also ein Brenner aus einer alten Petroleumlampe als Testobjekt auf den Wagenunterbau gestellt und ein Licht am Ende des Tunnels tat sich auf.

Die Drehgestelle sind gelaserte Metallteile im gealterten Zustand...

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Über diesem Ölbrenner sollte ein Tank ''schweben'' in dem das Wasser erhitzt wird. Eine alte Konservendose und Schubladenauszugsbeschläge bildeten die Grundlage für eine rustikale Haltearchitektur.

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Das ales wirkt natürlich noch absurd aber ich bin ja auch noch nicht am Ende mit dem Projekt.

In der Luftaufnahme sehen die Proportionen ( soweit man davon sprechen mag ) ganz gefällig aus.

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In dieser Etappe legt unsere Bastelwerkstatt eine kurze Verschnaufpause ein und kommt baldmöglichst mit dem Weiterbau in ihrer Kreativmeile auf die Bühne...

 

Bis dann....